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Synonyme für DAMM

Sonstiges

Uferdamm, Kai, Eindämmung, Deich, Sturmflutbefestigung

Sonstiges

Wall, Ufer, Böschung

Sonstiges

Stauwerk, Talsperre, Staudamm

Anatomie, Biologie, Medizin

Perineum, Schritt

Wortdefinitionen

  • 1.) durch schüttende Anhäufung von Erdmassen und/oder Felsen, Steinen errichteter Wall
  • 2.) der unter 1.) beschriebene Wall als Uferbefestigung eines Gewässers zum Schutz vor Hochwasser
  • 3.) Anlage zum Stauen von Wasser
  • 4.) der unter 1.) beschriebene Wall als Unterbau eines Verkehrsweges (Fahrweg, Schienenweg)
  • 5.) in sumpfigem Gelände aus Holz (zumeist Holzbohlen) gefertigter Unterbau eines Fußweges
  • 6.) nordostdeutsch, besonders, berlinisch: Teil einer befestigten Straße, der für den Fahrzeugverkehr bestimmt ist
  • 7.) übertragen: etwas, was (das Weiterkommen, das Erreichen eines Zieles, eine Entwicklung) be- oder verhindert
  • 8.) Anatomie: (bei Säugetieren, ausgenommen Kloakentieren, vorhandene) Körperstelle, die als Weichteil-Brücke, den Darmausgang (After, Anus) von den äußeren Geschlechtsorganen (Hodensack/Skrotum, Scham/Vulva) trennt
  • 9.) Bergbau: einen einströmt oder um den Wetterzug in eine bestimmte Richtung zu lenken oder um das weitere Ausbreiten eines Grubenbrandes zu verhindern
  • 10.) Namibia: künstlicher See zum Sammeln von Wasser (Stausee)

Beispielsätze mit DAMM

  • 1.) „Er zerstörte die Dämme der Reisfelder, die Amaterasu angelegt hatte, verstopfte die Wassergräben und beschmutzte Amaterasus Palast in der häßlichsten Weise.“
  • 1.) „Durch Reihenexplosionen werden in wenigen Sekunden riesenhafte Dämme aufgeworfen, für die bisher viel Zeit und Arbeit aufgewendet werden mußte.“
  • 2.) „Also sie bauen weiter an dem neuen Damm im nordwestlichen Ende der Devils Bay.“
  • 2.) „Die Vororte und Dörfer rechts der Mulde haben ihr eigenes System von Deichen und Dämmen; Waldersee ist völlig von einem fast kreisförmigen Damm umschlossen. Die Menschen mußten erreichen, daß die Dämme hielten.“
  • 2.) „Flüsse traten über die Ufer, Dämme barsten.“
  • 3.) Hinter dem Damm stauten sich gewaltige Wassermassen, deren Energie sich in den 200 Meter tiefergelegenen Turbinen entlud, um weite Teile des Landes mit Elektrizität zu versorgen.
  • 3.) „Er kletterte mit Kati und Balla über die Gerüstbrücken, führte sie in das Innere des Dammes, in die Hallen, in denen bald das Wasser rauschen und die Turbinenschaufeln sich drehen würden.“
  • 3.) „Ende des 19. Jahrhunderts hatte ein geschäftstüchtiger Kopf die Idee, im oberen Teil der Schlucht Dämme zu errichten und das kostbare Nass zu speichern.“
  • 4.) „Er wusste genau nur noch den Treck durch den Winter über den breiten baumlosen Damm der Landstrasse unter dem heulenden Lärm der Tiefflieger und die schreienden Pferde in ihrem unbehilflichen Wälzen und das Blut im Gesicht seiner Mutter und die stöhnenden Menschen unter den Planen neben den verrenkten vom Strassenpflaster geschüttelten Leichen, als die Wagen wieder fuhren hin zur anderen Seite des verdammten verdammten verdammten Scheisskriegs.“
  • 5.) „Geleise einer Transportbahn, ein alter Bahnwagen, eine Stelle, wo unlängst mit Spaten Torf gestochen worden war, Reste von Torfabbaumaschinen, der Riedsee, Torfschuppen, Heidelbeerstauden, Erikas und andere Moorpflanzen, auf ins Moor gebauten Bohlenpfaden und auf Dämmen konnte alles bestaunt werden.“
  • 6.) „L, gehen, Gehn Sie weg vom Damm, junger Mann, ſonſt überfährt Sie ein Auto.“
  • 6.) „Am Alexanderplatz reißen ſie den Damm auf für die Untergrundbahn.“
  • 6.) „Da ist einer ausgestiegen vor neun Jahren auf irgend einem Bahnhof in Westberlin, aus dem Schacht aufsteigend kam er in das nachmittäglich gedämpfte Licht eines Augusttages, überquerte den mäßig befahrenen Damm, sah sich um, ging wie suchend in eine kleinere Straße.“
  • 6.) „Da fährt der Wagen an, Elisa Kirschbaum tritt ins Leere und fällt auf den Damm.
  • 6.) „Sie erinnert sich an die Taxis, die einander am Morgen auf dem Damm drängen, im Einbiegen aufgehalten von einem Verkehrslicht, dessen Rot die Fußgänger zum Gang über die östliche Einbahnstraße ausnutzen können, in dessen Grün sie die wartenden Wagen behindern dürfen.“
  • 7.) „Die Kräfte, die der Sturm der Verzweiflung in ihnen aufgewühlt hatte, hatten einen Willen, einen Weg. Der Damm war gebrochen.“
  • 7.) „Gleich mußte die Angst den Damm des Willens zerreißen und ihn überfluten.“
  • 8.) Durch die Geburt war der Damm verletzt und musste medizinisch versorgt werden.
  • 8.) „Auch Schmerzen in den Monaten nach der Geburt traten bei den Frauen seltener auf, die ihren Damm vor der Geburt massiert hatten.“
  • 8.) „Trotzdem: Während der ersten Geburt ist mein Damm eingerissen (Dammriss zweiten Grades), und seit meiner zweiten Geburt kann ich nicht mehr joggen, weil ich an leichter Inkontinenz leide (obwohl ich das Rückbildungsturnen besucht habe).“
  • 8.) „Andererseits kann auch eine natürliche Geburt mit Problemen einhergehen, einem gerissenen Damm oder Blutungen.“
  • 9.) „Um dieser [Entzündung der Kohle] zu begegnen, sind die Zugänge des Abbaufeldes durch Dämme abgesperrt, welche den Zutritt der Luft und die mit diesem in Verbindung stehende Oxydation des Schwefelkieses verhindern. Die Dämme bestehen aus zwei 3 Fuss von einander entfernten Mauern, von welchen die dem Abbaufelde zugewendete aus Bergwänden, die dem offenen Grubenbaue zugekehrte aus Ziegelsteinen und gewöhnlichem Mörtel aufgeführt ist.“
  • 10.) „Nach den Regenfällen der letzten Wochen sind mittlerweile die Hälfte aller Dämme landesweit zu mindestens 90 % gefüllt.“
  • 10.) „Laut dem staatlichen Wasserversorger NamWater liegt der gemeinsame Wasserstand aller Dämme in Namibia aktuell bei nur 20,2 Prozent.“
  • 10.) „Bereits zu jenem Zeitpunkt gingen die Wasserreserven zur Neige, doch jetzt ist der Damm nahezu leer.“
  • 10.) „Der Damm hat nach rekordverdächtig hohen Regenfällen in diesem Jahr gewaltigen Zulauf erhalten.“
  • 10.) „Insgesamt sind nahezu alle großen Dämme in Namibia komplett gefüllt.“

Redewendungen mit DAMM

  • [1–3] wenn …, dann werden alle Dämme brechen
  • 6.) jemandem auf den Damm helfen
  • 6.) jemanden wieder auf den Damm bringen
  • 6.) nicht auf dem Damm sein
  • 6.) wieder auf dem Damm sein